www.archive-info-2014.com » INFO » L » LEUCHTENBURG

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".

    Archived pages: 98 . Archive date: 2014-10.

  • Title: Home - Leuchtenburg
    Descriptive info: .. Navigation überspringen.. Stiftung.. Förderkreis.. Kontakt.. Impressum.. Suche.. Startseite.. Leuchtenburg.. – Leuchtenburg.. – Geschichte.. – Erlebnisausstellungen.. – Porzellan.. – Fotoausstellung.. Porzellanwelten.. Burgschänke.. – Burgschänke.. – Urig speisen.. – Programme.. – Weinberg.. – Team Schänke.. Besucher-Info.. – Besucher-Info.. – Öffnungszeiten.. – Preise.. – Führungen.. – Kontakt.. – Newsletter.. – Anfahrt.. – Informationsmaterial.. – Gästefeedback.. – Ziegenstall.. – Übernachten.. – Region.. Events.. – Events.. – Eventliste.. – Sommerklänge.. – Mittelalterspektakel Ostern.. – Ökumenischer Kreuzweg.. – Weihnachtsfeiern.. – Porzellanweihnachtsmarkt.. – Silvester-Zeitreise.. Kinderwelt.. – Kinderwelt.. – Schülerwelt.. – Ferienangebote.. – Der Burgdrachen Tatsu.. – Burg-Berg-Ticket.. Angebote.. – Angebote.. – Gruppen und Veranstalter.. – Tagen und Feiern.. – Familien und Kinder.. – Hochzeit.. – AGB.. Stiftung.. – Stiftung.. – Zweck und Team.. – Der Burg helfen!.. – Unsere Unterstützer.. – Steine spenden.. – Meilensteine.. Förderkreis.. – Förderkreis.. – Vorstand.. – Satzung.. – Aufnahmeantrag.. – Leuchtenburgwein.. – Weinpatenschaft.. – Termine.. – Rückblicke.. Presse.. – Presse.. – Pressetexte.. – Ausschreibungen.. Silvester-Zeitreise.. Beschenken Sie sich.. oder Ihre Lieben.. mit einem fantastischem.. Jahresabschluss.. www.. leuchtenburg.. info.. Leuchtenburg.. Geschichte.. Erlebnisausstellungen.. Porzellan.. Fotoausstellung.. Porzellanwelten.. Burgschänke.. Urig speisen.. Programme.. Weinberg.. Team Schänke.. Besucher-Info.. Öffnungszeiten.. Preise.. Führungen.. Newsletter.. Anfahrt.. Informationsmaterial.. Gästefeedback.. Ziegenstall.. Übernachten.. Region.. Events.. Eventliste.. Sommerklänge.. Mittelalterspektakel Ostern.. Ökumenischer Kreuzweg.. Weihnachtsfeiern.. Porzellanweihnachtsmarkt.. Kinderwelt.. Schülerwelt.. Ferienangebote.. Der Burgdrachen Tatsu.. Burg-Berg-Ticket.. Angebote.. Gruppen und Veranstalter.. Tagen und Feiern.. Familien und Kinder.. Hochzeit.. AGB.. Zweck und Team.. Der Burg helfen!.. Unsere Unterstützer.. Steine spenden.. Meilensteine.. Vorstand.. Satzung..  ...   sinnliche Reise und erzählen ihm spannende Geschichten ums Porzellan.. Einen besonderen Blick erhält man vom 20 Meter langen Steg der Wünsche.. Seien Sie dabei, wenn Porzellan auf Mittelalter trifft! Lassen Sie sich von zahlreichen Veranstaltungen, Spektakeln, Konzerten und Kabaretts begeistern und genießen Sie kulinarische Thüringer Köstlichkeiten in unserer mittelalterlichen Burgschänke.. Porzellanwelten Leuchtenburg.. Allgemeine Infos.. Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Anreise oder wichtigen allgemeinen Dingen.. Besucher - Infos.. Faszinierende Facetten des weißen Goldes in einer interaktiven Erlebnisschau entdecken.. Zur Ausstellung.. Ihre Weihnachtsfeier.. Erleben Sie ein ganz besonderes vorweihnachtliches Spektakel.. Weihnachtsspektakel.. Angebote für Kinder.. Spannende Spezialangebote für kleine Entdecker: Geisterführung, alte Handwerkskünste, Kindergeburtstage und Ritterspiele.. 100 Jahre Jugend.. Die Leuchtenburg war vor 100 Jahren einer der wichtigsten Orte der deutschen Jugendbewegung ab 1913.. Fotoausstellung.. Gruppenangebote.. Informationen für Bustouristiker, Touristinformation oder Spezialanbieter.. Kulinarische Höhepunkte und Eventgastronomie mit Thüringer Spezialitäten.. Urig speisen.. Leuchtenburg Wein.. Exklusiv und individuell: unsere Leuchtenburger Weine gedeihen am Südhang der Burg 360 m üNN.. Weinberg.. Steine erspenden.. „Steine stiften – Kultur erhalten“ – werden Sie selbst zum Burgherren.. Steine erspenden.. Telefon und Fax.. Tel.. : +49 (0) 36424 / 7133-00.. Fax: +49 (0) 36424 / 7133-10.. E-Mail.. info@leuchtenburg.. de.. Adresse.. Dorfstraße 100.. 07768 Seitenroda.. Themen.. Tipp: Porzellanrestaurierung.. Sommerzeit.. (April - Oktober).. täglich 9:00 bis 19:00 Uhr.. Winterzeit.. (November - März).. täglich 10:00 bis 16:00 Uhr (am 24.. 12.. nur bis 14:00 Uhr).. Letzter Einlass.. 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeit.. powered by netzCat Webdesign..

    Original link path: /de/
    Open archive

  • Title: Stiftung - Leuchtenburg
    Descriptive info: Stiftung Leuchtenburg.. Die Leuchtenburg ist ohne Zweifel eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands.. Dennoch sollte sie 2007 versteigert werden.. Ihre Zukunft und öffentliche Nutzung als Museum und beliebtes Ausflugsziel war ungewiss.. Sven-Erik Hitzer, Pächter der Burgschänke auf der Leuchtenburg, fasste sich ein Herz und errichtete mit privatem Geld in Rekordzeit die gemeinnützige Stiftung Leuchtenburg, die wenig später die Burganlage kaufen und damit retten konnte.. Nun galt es Konzepte zu finden, die die Burg aus ihrem Dornröschenschlaf wecken und sie zukunftsfähig entwickeln konnten.. Die Vision der „Porzellanwelten“ war geboren.. Der Kontrast zwischen dem filigranen Rohstoff und  ...   Jahren leer stehende Gebäude saniert, erhalten und genutzt und gehen mit überraschenden architektonischen Akzenten mutig in eine neue Burgära.. Mit den Porzellanwelten werden zum einen die Thüringer Porzellantraditionen neu beleuchtet und zum anderen museale Standards in die Zukunft entwickelt.. „Wen die Burg einmal in ihren Bann gezogen hat, den lässt sie nicht mehr los“, so Stifter Hitzer.. Der größte Antrieb für das Gelingen des Projektes ist die Leuchtenburg selber.. nach oben.. zurück.. Spenden.. Deutsche Kreditbank AG.. Kontonummer: 1 020 012 041.. Bankleitzahl: 120 300 00.. SWIFT-BIC BYLADEM1001.. IBAN DE 61120300001020012041.. Spendenquittungen werden selbstverständlich ausgestellt!..

    Original link path: /de/stiftung.html
    Open archive

  • Title: Förderkreis - Leuchtenburg
    Descriptive info: Förderkreis Leuchtenburg e.. V.. Bereits im Jahr 1998 wurde der gemeinnützige Verein gegründet.. Ziel ist und war es, die Projekte rund um die Leuchtenburg zu unterstützen und zu fördern.. Seither kann der Förderkreis auf zahlreiche initiierte und umgesetzte Projekte zurückblicken.. Tatkräftig soll die Leuchtenburg vorangebracht werden: In 2011 haben Zimmerleute im Burggraben der Leuchtenburg begonnen, Holzunterstände zu errichten.. Wie schon vor Jahrhunderten erbaut, werden sie auch künftig als Schauwerkstätten dienen.. Vor allem die jüngsten Burgbesucher können dort hautnah altes Handwerk erleben und sich selbst darin ausprobieren.. Wie wurden in den  ...   Auch soll das museumspädagogische Angebot vor allem für Kinder erhalten und ausgebaut werden.. Für all diese Projekte wirbt der Förderkreis um engagierte Interessierte, die sich – egal ob Grabung, Pflanzungen oder Kinderprogramm – ehrenamtlich für eine kulturell herausragende Burganlage einsetzen wollen.. Jeder Unterstützer ist herzlich willkommen, gern auch als Mitglied im Förderkreis.. Ab 30 Euro jährlichem Beitrag kann man nicht nur ein Zeichen setzen, sondern auch von zahlreichen Vergünstigungen auf der Leuchtenburg profitieren.. Unser Vorstand (v.. l.. ) Wolfgang Fiedler (MdL), Dr.. Ulrike Kaiser, Caterina Leichsering, Stefan Marx und Wolfgang Poßögel..

    Original link path: /de/foerderkreis.html
    Open archive
  •  

  • Title: Kontakt - Leuchtenburg
    Descriptive info: Kontaktformular.. Sie haben Fragen, Anregungen oder möchten weitere Informationen? Füllen Sie einfach das Kontaktformular aus und senden Sie uns Ihre Nachricht.. Wir melden uns umgehend bei Ihnen!.. Ihr Team der Leuchtenburg.. Pflichtfeld.. Name.. *.. Nachricht.. Sicherheitsabfrage.. Jetzt Kontakt aufnehmen.. Museum und Stiftung.. Fax: +49 (0) 36424 / 713310.. Gastronomie.. : +49 (0) 36424 / 7133-30.. Fax: +49 (0) 36424 / 71333.. E-Mail - Leuchtenburg.. Web: www.. de..

    Original link path: /de/kontakt-leuchtenburg.html
    Open archive

  • Title: Impressum - Leuchtenburg
    Descriptive info: Impessum.. Herausgeber im Sinne des Teledienstgesetzes § 6 ist die Stiftung Leuchtenburg.. Anschrift.. Auf der Leuchtenburg.. : 036424-713300.. Fax: 036424-713310.. Internet.. E-Mail: info@leuchtenburg.. Sven-Erik Hitzer.. Kuratorium.. Prof.. Dr.. Bernhard Vogel.. Wolfgang Fiedler (MdL).. Peter Michael Huber, Richter des Bundesverfassungsgerichts.. Frank Krätzschmar, Geschäftsführer der LEG Thüringen.. Kai Hankeln, Konzerngeschäftsführer Asklepios Kliniken GmbH.. Mit Urteil vom 12.. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass mit der Verlinkung auf andere Seiten im Internet die Inhalte der verlinkten Seite mit zu verantworten sind.. Dies  ...   ausdrücklich distanziert.. Wir erklären daher nochmals ausdrücklich, dass wir keinerlei Einfluss auf die Inhalte oder die Gestaltung fremder Internetseiten, auf die von dieser Homepage verwiesen wird, haben.. Deshalb distanzieren wir uns hiermit ausdrücklich von eventuell ungesetzlichen Inhalten von Internet-Seiten, zu denen Links von dieser Seite aus führen.. Sollten Sie Kenntnis von rechtswidrigen Inhalten von Websites anderer Anbieter erhalten, die Sie über unser Angebot per Hyperlink besuchen können, bitten wir um einen Hinweis, damit wir den Verweis auf das entsprechende Angebot aufheben können..

    Original link path: /de/impressum-leuchtenburg.html
    Open archive

  • Title: Suche - Leuchtenburg
    Descriptive info: Suchbegriffe.. Sitemap..

    Original link path: /de/suche.html
    Open archive

  • Title: Leuchtenburg - Leuchtenburg
    Descriptive info: Errichtet auf dem 400 m hohen Lichtenberg, grüßt die Leuchtenburg als „Königin des Saaletals“ weit ins thüringische Land.. Möglicherweise erklärt sich daraus der Name Leuchtenburg – als weithin leuchtende Burg.. Erfahren Sie mehr über die wechselvolle Geschichte der Leuchtenburg als fürstliches Amt und oberste Gerichtsbehörde (1396–1702), als Zucht-, Armen- und Irrenhaus (1724-1871) und als beliebtes Wanderziel und Treffpunkt der Jugendbewegung in den  ...   niveauvolles Museum (seit 1906) – die Leuchtenburg hat sich zu einem touristischen Magneten entwickelt.. Mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung "Porzellanwelten Leuchtenburg" im April 2014 wurden seit 17 Jahren leer stehende Gebäudekomplexe endlich wieder öffentlich zugänglich gemacht und die Burganlage modern und innovativ weiterentwickelt.. Überzeugen Sie sich selbst!.. Die Leuchtenburg präsentiert heute außergewöhnliche Ausstellungen - zur Geschichte und wie hier zum Porzellan..

    Original link path: /de/leuchtenburg.html
    Open archive

  • Title: Geschichte - Leuchtenburg
    Descriptive info: Die Leuchtenburg blickt auf eine 800-jährige, fortwährende Nutzungsgeschichte vom 12.. /13.. bis zum 21.. Jh.. Jede Zeit hat Spuren hinterlassen - vor allem an den Gebäudeteilen wird dies sichtbar.. Bis heute ist die Entwicklung nicht abgeschlossen: Bis 2013 wird die Leuchtenburg saniert, ein neues Besucherzentrum an der Stelle des herzoglichen Pavillons auf dem Burgvorplatz, eine neue Technikzentrale sowie ein nördlicher Anbau an das Logierhaus entstehen.. Alle Gebäude der Leuchtenburg werden zukünftig genutzt.. Das sichert dauerhaft ihren Erhalt und Bestand.. Die Burg verbirgt hinter ihren Mauern nicht nur eine spannende Geschichte, sondern aktuell auch eine spannende Entwicklung - sieben moderne und multimediale Porzellanwelten entstehen in einer einmaligen architektonischen Inszenierung.. In den letzten Jahren und Jahrhunderten wurde die Leuchtenburg zu ganz unterschiedlichen Zwecken genutzt.. Erfahren Sie mehr zu den einzelnen Epochen!.. 12.. / 13.. / 14.. Jahrhundert.. Lobdeburger, Schwarzburger und Wettiner.. 1150 Der Bau der Leuchtenburg geht auf das fränkische Geschlecht der Herren von Auhausen aus der Gegend um Nürnberg zurück.. König Konrad III.. belehnte diese mit Ländereien in Thüringen.. Nach der Errichtung ihres Stammsitzes Lobdeburg bei Jena, nannten sie sich fortan Herren von Lobdeburg.. Sie entwickelten sich zu einem starken Adelsgeschlecht und führten eine funktionierende Landesverwaltung ein.. 1216 Nach dem Tod der Lobdeburger Stammesgründer Hartmann und Otto wurde der Besitz unter ihren Erben aufgeteilt.. Es entstand die Linie Lobdeburg-Leuchtenburg.. Die erste urkundliche Erwähnung der Leuchtenburg ist auf den 15.. April 1221 datiert, als Hartmann von Leuchtenburg als Schlichter eines Rechtsstreites auftrat.. Der Bau der Leuchtenburg fällt somit in den Zeitraum des ausgehenden 12.. bis frühen 13.. Bei der Anlage der Burg orientierte man sich an den natürlichen Gegebenheiten des Felsplateaus.. Auf dem höchstgelegenen Teil entstand die Hauptburg mit Bergfried, Wohnhaus und Wehranlage und auf dem darunter liegenden Terrain die Vorburg mit Wirtschaftsräumen und Stallungen.. Der nach allen Seiten steil abfallende Bergkegel bildete einen natürlichen Schutz vor Angreifern.. Von den ersten Burgbauten hat sich nur der steinerne Bergfried erhalten.. Mit 30 m Höhe, einem Durchmesser von 8,65 m und einer Mauerstärke von bis zu 2,40 m dominiert er bis heute die Burganlage und ist zu ihrem Wahrzeichen geworden.. 1333 Am 15.. Februar verkauften die Herren von Lobdeburg-Leuchtenburg aufgrund finanzieller Schwierigkeiten die Leuchtenburg an die Grafen von Schwarzburg.. Der Besitz der Burganlage sollte deren Stellung gegenüber den wettinischen Konkurrenten um die Vorherrschaft in Thüringen festigen.. Doch auch die Schwarzburger mussten aufgrund finanziellen Unvermögens die Leuchtenburg nur wenige Jahrzehnte später aufgeben.. 1389 verpfändeten sie die Burg an den Erfurter Bürger Heinrich von Paradies.. Ein Rechtsstreit zwischen den wettinischen Landesfürsten Friedrich dem Streitbaren und Heinrich dem Reichen mit dem Erfurter Bürger brachte die Leuchtenburg endgültig in wettinischen Besitz: Als Heinrich von Paradies 1392 einen Bauern hinrichten ließ, der in einem zur Leuchtenburg gehörigen Teich unrechtmäßig gefischt hatte, betrachteten die Wettiner dies als Verletzung ihrer juristischen Oberhoheit und belagerten die Leuchtenburg am 25.. November.. Ohne Widerstand erfolgte die Einnahme.. 1396 In diesem Jahr legitimierten die Wettiner ihren Besitzanspruch mit einer Kaufpreiszahlung von 2100 Schock Freiberger Groschen.. Ab diesem Zeitpunkt blieb die Leuchtenburg bis 1918 ununterbrochen in wettinischem Besitz.. Die Wettiner bauten die Burg in ihrem flächendeckenden Herrschaftsnetz zum Amtssitz aus.. Durch ihre Höhenlage verkörperte die Leuchtenburg die Präsenz und Dominanz der Landesherren.. Das Amt Leuchtenburg mit dem südlich angrenzenden Unteramt Orlamünde war bis zum Jahr 1705 für mehr als 40 umliegende Dörfer die oberste Verwaltungs- und Gerichtsbehörde.. Mehrere hunderte Hektar Wald-, Wiesen- und Ackerflächen gehörten damals zum Amt und wurden in Fronarbeit durch die Amtsuntertanen bewirtschaftet.. Das Gebiet um die Leuchtenburg ist bis heute durch üppige Wälder geprägt.. Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit war der Holzverkauf die wichtigste Einnahmequelle des Amtes, und die wettinischen Fürsten hatten hier ihr bevorzugtes Jagdrevier.. Auf der Leuchtenburg allerdings haben die Landesherren nie residiert.. Sie setzten Verwalter (Schösser) ein, die in deren Stellvertretung handelten.. Daher war die Ausstattung der Burg stets funktional und schlicht.. Festsäle, prunkvolles Mobiliar oder edle Ausstattungsgüter sucht man vergeblich.. 15.. / 16.. Wehrhafter Ausbaus für Verteidigung und Inhaftierung.. 1446-1451 Während des Sächsischen Bruderkrieges wurde die Leuchtenburg für wenige Tage in das Kriegsgeschehen verwickelt: Herzog Wilhelm überließ die Leuchtenburg seinem Vasallen Apel von Vitzthum als Pfand für dessen finanzielle Unterstützung im Krieg gegen seinen Bruder Kurfürst Friedrich.. Nach dem Ende des Krieges überfiel von Vitzthum eine kurfürstliche Gesandtschaft und setzte sie auf der Leuchtenburg gefangen.. 1451 rückte Herzog Wilhelm mit moderner Kriegstechnik an, belagerte die Burg und nahm sie kampflos am 16.. Dezember ein.. Bei dieser Eroberung wurden die defensiven Mängel der Leuchtenburg offensichtlich, so dass Herzog Wilhelm den Bau der heute noch nahezu vollständig erhaltenen Wehranlage mit vier  ...   die neue Nutzung als Anstaltskirche, was die oberen und östlich angefügten Sandsteinquader bezeugen.. 1767-69 fand mit der Erneuerung des Dachstuhls die letzte Sanierung der Kapelle statt.. Während der Zuchthauszeit war die Leuchtenburg mit einer eigenen Pfarrstelle besetzt.. Der Gefängnispfarrer betreute die Häftlinge seelsorgerisch und unterrichtete sie in Religion, Lesen, Schreiben und Rechnen.. Bis zum Jahr 1901 diente die Kapelle noch als Gotteshaus.. Nach Jahren der Museumsnutzung wird sie seit dem Jahr 2008 wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung gewidmet und es finden regelmäßig Gottesdienste und Trauungen statt.. 1836-1842 Das dreigeschossige Torhaus, durch dessen Torbogen man heute die Leuchtenburg betritt, wurde als Kaserne für die Wachmannschaften des Zuchthauses errichtet und ersetzte einen kleineren Vorgängerbau.. 1848 separierte man die Irrenanstalt vom übrigen Zuchthausbetrieb und gründete in Stadtroda eine eigene Heilanstalt.. 1871 schloss endgültig die Leuchtenburger Zuchtanstalt.. Die letzten Häftlinge verlegte man nach Zeitz.. 1873 Die oberen, mächtigen Geschosse wurden nach der Schließung des Zuchthauses abgetragen und durch eine „Sommerhalle“ mit Gastwirtschaft ersetzt.. In den erhaltenen Kellerräumen unterhalb der Terrasse kann man heute noch die niedrigen und kleinen Zellen sehen, in denen die Häftlinge zu Dunkel- oder Hockarrest eingesperrt wurden.. 1873 Mit Schließung des Zuchthauses wurde das Weiberzuchthaus abgerissen.. Nach Jahrhunderten der Verwaltungs- und Gefängnisnutzung, stand der Leuchtenburg eine friedlichere Zeit bevor.. Das ehemalige Arbeitshaus der Häftlinge baute man als Hotel mit 25 Zimmern und zwei Großraumschlafsälen aus, und an der Stelle des Männerzuchthauses entstand eine Gastwirtschaft.. Dank einer Windkraftanlage auf dem Brunnen gab es ab 1887 fließendes Wasser, was bis in die obersten Stockwerke gepumpt werden konnte.. Damit die Herzöge und ihre Gäste die Leuchtenburg auch während des Zuchthausbetriebes ungestört besuchen konnten, erbaute man vor dem Torgebäude einen Pavillon.. Auch Christiane von Goethe berichtete von Aufenthalten in diesem Gebäude.. Um 1920 wurde er durch einen Brand zerstört.. 20.. / 21.. Touristische Erschließung - Hotel, Jugendherberge, Museum, Stiftung.. 1906 Der Kahlaer Geschichts- und Altertumsverein (1862 gegründet) präsentiert seine Sammlung auf der Leuchtenburg.. Seit dieser Zeit existiert das Museum Leuchtenburg, das sich über die Jahrzehnte stetig erweiterte.. 1920 Im August waren die Umbauarbeiten an der alten Kaserne abgeschlossen, und in das neue Torgebäude zog die erste Jugendherberge ganz Thüringens.. Den Innenausbau übernahm zum großen Teil die „Neue Schar“ unter ihrem Anführer Muck Lamberty.. Dieser Jugendverband fand im Winter 1920/21 auf der Burg ein unentgeltliches Quartier.. Als Gegenleistung wurden Räume mit insgesamt 120 Schlafplätzen ausgestaltet, Wände vertäfelt sowie Tische und Stühle gebaut.. 1920er/30er Jahre Die Leuchtenburg etablierte sich in dieser Zeit als wichtiges Zentrum der deutschen Jugendbewegung, die aus dem autoritären Zwang der wilhelminischen Gesellschaft entstand und ein einfaches, naturverbundenes Leben und eine Rückbesinnung auf traditionelle Volkslieder und –tänze betonte.. Die Burgenromantik dieser Jugendbünde machte die Leuchtenburg als Ausflugsziel, Tagungs- und politischen Versammlungsort besonders attraktiv - zum großen Ärgernis der Hotelpächter.. Nicht selten kam es vor, dass nackt tanzende Jugendliche die Gäste vertrieben.. 1945 Auch während des Zweiten Weltkriegs führte man den Herbergs- und Hotelbetrieb weiter.. Da sich auf dem Bergfried ein Artilleriebeobachtungsposten befand, wurde die Burg beim Einmarsch der alliierten Truppen im Mai beschossen.. Dabei erlitten das Tor- und das Burghauptgebäude Schäden.. In der DDR-Zeit plante das Ministerium für Staatssicherheit die landesweite Einrichtung von Isolierungs- und Internierungslagern.. „Antisozialistische und feindlich-negative“ Bürger der DDR waren zur Isolierung und Überwachung vorgesehen.. Zur Internierung waren Ausländer und Transitreisende vermerkt, die sich im Spannungs- oder Verteidigungsfall auf dem Gebiet der DDR aufhielten.. Auch die Leuchtenburg wäre binnen weniger Stunden in ein solches Internierungslager für bis zu 600 Personen umgewandelt worden.. Die tatsächliche Umsetzung dieser Pläne und damit eine weitere Gefängnisnutzung blieben der Burganlage glücklicher Weise erspart.. 1951 übernahm die Jugendherberge die Räumlichkeiten des Logierhauses und verfügte damit über 200 Schlafplätze.. 1997 In den 1990er Jahren waren allerdings die Sanitär-, Wasser- und Heizungsanlagen der Jugendherberge zunehmend sanierungsbedürftig, weshalb sie im Logier- und Torhaus in diesem Jahr geschlossen wurde.. Die Räumlichkeiten standen seit dieser Zeit 15 Jahre lang leer.. 2007 Ein drohender Verkauf der Burganlage an Unbekannt im Rahmen einer Versteigerung konnte in diesem Jahr durch die Errichtung der gemeinnützigen Stiftung Leuchtenburg durch Sven-Erik Hitzer verhindert werden.. Aufgaben und Ziele der Stiftung Leuchtenburg als neue Burgeigentümerin sind die Förderung des Baudenkmals, die stetige öffentliche Zugänglichkeit sowie die kulturelle Belebung der Burganlage.. 2014 Nach sieben Jahren Bautätigkeit ist ein Meilenstein geschafft: Mit der Eröffnung der interaktiven Ausstellung "Porzellanwelten" am 3.. April 2014 sind nun alle Gebäudekomplexe, die teilweise über 17 Jahre dem Leerstand und Verfall ausgesetzt waren endlich wieder belebt.. Die Burg hat sich zudem mit drei Neubauten (Besucherzentrum, Technikzentrale und dem nördlichen Anbau an das Logierhaus) modern weiterentwickelt.. Die 800jährige Bau- und Nutzungsgeschichte wurde fortgeschrieben..

    Original link path: /de/geschichte.html
    Open archive

  • Title: Erlebnisausstellungen - Leuchtenburg
    Descriptive info: Die Burggeschichte - ein Erlebnis.. Die Leuchtenburg bietet eine Vielzahl von spannenden und abwechslungsreichen Ausstellungen, die alle im.. Eintritt inklusive.. sind.. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise im Wechselspiel zwischen Historie und Moderne!.. Ausstellung zur Burggeschichte in der Kapelle.. 800 Jahre Buggeschichte warten darauf, erkundet und entdeckt zu werden.. Sie erfahren mehr von den früheren Burgbesitzern aus dem Hause Lobdeburg, Schwarzburg und Wettin, können in die original eingerichtete Amtsstube der früheren Burgverwalter blicken und sehen den berühmten Tautenburger Mahlschatz, einen Brautschmuck aus mehreren hunderten gerollten Münzen.. Ahnengalerie der Herzöge von Sachsen-Altenburg im Rittersaal.. Von den Wänden des prunkvoll vertäfelten Rittersaals aus dem Jahr 1912 schauen ehrwürdig die Ahnen der Herzöge von Sachsen-Altenburg zum Betrachter herunter.. Die Linie der früheren Burgbesitzer stammt aus dem ernestinischen Haus Wettin.. Auf der Leuchtenburg selber haben diese noblen Damen und Herren allerdings nie residiert.. Sie setzten Amtmänner ein, die in ihrem Namen die Region verwalteten und Steuern einzogen.. Mittelalterliche Gerichtsbarkeit im Marterturm mit sprechenden Steinen.. Im Marterturm erwartet den Gast eine spannende Ausstellung zur mittelalterlichen Gerichtsbarkeit.. Der ehemalige Wehrturm wurde ab 1540 zum Gefängnis umgebaut.. Untertanen des Amtes Leuchtenburg sperrte man hier bei Vergehen im lichtleeren Untergeschoss ein.. Manche nur für einen Tag und eine Nacht, viele aber für Monate und Jahre.. Sprechende Steine an den Turminnenwänden berichten vom Schicksal der Häftlinge.. Von Dieben, Mördern und Geisteskranken – Zuchthausausstellung im Münzturm.. Im Münzturm kann eine Ausstellung zur Nutzung der Leuchtenburg als Zucht-, Armen- und Irrenhaus besichtigt werden.. Von 1724 bis 1871 waren über  ...   Mindestens zwei Sträflinge zogen dieser schweren Arbeit den Freitod durch einen Sturz in den Brunnen vor, was der Film im Brunnenmuseum zeigt.. Im Tretrad kann man am eigenen Leibe erfahren, wie mühsam es war, das Wasser nach oben zu bringen.. Vom Weinbau im Saaletal.. Begeben Sie sich im Weinkeller auf die traditionellen Spuren des Weinanbaus, der vom 12.. bis 16.. die Region prägte.. Die Reben fanden hier durch die Wärme speichernden Kalkhänge besonders günstige Klimabedingungen.. Im Gebiet um die Leuchtenburg sind um das Jahr 1500 mehr als 1.. 000 Hektar Weinbaufläche bezeugt.. Auch direkt am steilen Südhang der Burganlage wurde Wein angebaut.. Seit dem Jahr 2000 wachsen an der Leuchtenburg wieder Reben der Sorten Weißer Gutedel und Blauer Portugieser.. Panoramablick vom Bergfried und Türmerstube.. Erklimmt man die 151 hölzernen Stufen des Bergfriedes, kann man auf halber Strecke das Uhrwerk der alten Turmuhr mit einem langen Schacht für die steinernen Gewichte bestaunen.. Oben angekommen, wird man mit einem traumhaften Panoramablick belohnt.. Entdecken Sie auch die alte Türmerstube, die noch bis zum Jahr 1871 ständig bewohnt war.. Der Türmer hatte nach Feuer und fliehenden Häftlingen Ausschau zu halten und gab im Alarmfall mit einer Kanone Warnschüsse ab.. Panoramaweg um die Burg.. Als Abschluss der Besichtigung sollte man den Rundgang entlang der äußeren Burgmauer auf dem Panoramaweg fortsetzen.. Neben einmaligen Ausblicken kann man hier den wehrhaften Charakter der Leuchtenburg mit ihren massiven Türmen und doppelten, mit Schießscharten bestückten Mauern, besonders gut überblicken.. Im Sommer weiden am Burghang unsere Schafe und Ziegen..

    Original link path: /de/erlebnisausstellungen.html
    Open archive

  • Title: Porzellan - Leuchtenburg
    Descriptive info: Porzellan - ein Erlebnis.. Das weiße Gold findet unsere Gäste an verschiedensten Orten auf der 10.. 000 m.. 3.. großen Leuchtenburg: spannend, multimedial und abwechslungsreich inszeniert.. Alle diese Ausstellungen sind ebenfalls im.. Porzellanwelten Leuchtenburg.. In der sinnlichen, alternativen Porzellanausstellung werden außergewöhnliche Darstellungsformen präsentiert.. Er reist in ferne Länder, bestaunt Wunderkammern, experimentiert in einer Alchimistenküche und nimmt Platz an reich dekorierter fürstlicher Tafel.. 350 kostbare Exponate werden hier innovativ inszeniert und lassen faszinierende Raumeindrücke entstehen.. Scherben bringen Glück?.. Bestimmt.. Wer sich etwas wünschen möchte ist am Leuchtenburger Schleierturm genau richtig.. Seinen Wunsch auf ein Stück Porzellan geschrieben, darf man dort gleiches Porzellan zerscherben.. So geht der Wunsch bestimmt in Erfüllung.. Porzellan erzählt Geschichten.. Porzellan könnte Ihnen einige Geschichten erzählen.. Der scheinbar unscheinbare Gegenstand eines jeden Haushalts hat  ...   Meeresgrund.. Hier auf 427 Metern über dem Meeresspiegel trifft Abenteuer auf Wissenschaft und es präsentieren sich in einer einzigartigen Inszenierung versunkene Schätze und sagenhafte Kostbarkeiten aus den Tiefen des Ozeans: Wertvollstes Porzellan erblickt das Tageslicht.. Entdecken Sie "Die Wanli Expedition.. Weißes Gold vom Meeresgrund.. ".. Altthüringer Porzellane - eine Sammlung.. Drei Jahrhunderte Altthüringer Porzellanherstellung dokumentieren wir in einer sehenswerten Sammlung in modernen Schaumagazinen.. Die Leuchtenburg verfügt über eine der umfangreichsten Sammlungen.. Eine Besonderheit dabei: Porzellanstücke, die die Leuchtenburg als Bodenmarke haben.. Im modernen Stil.. Die Ausstellung im Rittersaal zeigt den modernen Stil der Burgauer Porzellanmanufaktur, wie ihn Henry van de Velde und Künstler des Werkbundes für das Burgauer Porzellan entworfen hatten und wie dieser in einer Wiederauflage umgesetzt wurde.. Informationen zu den Porzellanwelten Leuchtenburg finden Sie hier!..

    Original link path: /de/porzellan.html
    Open archive

  • Title: Fotoausstellung - Leuchtenburg
    Descriptive info: Fotoausstellung vom 19.. September 2013 bis 31.. Dezember 2014.. Bursche, laß was flattern, wehen, tut mir doch nit so gesetzt.. Bissel stürmisch muß es gehen, soll was Freudiges entstehen, tut was, was die Leut entsetzt! Tut mir nit so vereist! Glut ist Geist!“ (Gusto Gräser).. Gefühle von Freiheit und unstillbar freudigem Lebensdurst dominierten die deutsche Jugendbewegung ab 1913.. Die Leuchtenburg war vor 100 Jahren deutschlandweit einer der wichtigsten Orte dieser Strömung.. Unter anderem werden  ...   präsentiert.. Buchbares Gruppenangebot.. „Glut ist Geist!“ – Freiheitserlebnis am authentischen Ort der Jugendbewegung.. Die Leuchtenburger Jugendherberge - die erste Thüringens - war zur Zeit der sogenannten Jugendbewegung ein magischer Ort für Wandervögel, tanzende Jugendgruppen und begeisterte Naturfreunde.. Anlässlich der 100-jährigen Wiederkehr des Festes am Hohen Meißner im Jahr 1913, das als Ursprung der Jugendbewegung gilt, gehen wir auf Spurensuche.. Dauer: 90 Minuten.. Kosten: 5 € Führungsgebühr zzgl.. 8,90 € Eintritt pro Person.. ab 10 Personen..

    Original link path: /de/fotoausstellung.html
    Open archive



  •  


    Archived pages: 98